Chef de Cambuse

...cooking, cruising and wine

Entries in the Category “life”

Blogmas16 - Türchen 20: Feine Vorspeisen, nicht nur für das Weihnachtsmenü

written by Frank, on Dec 20, 2016 8:30:00 AM.

Blogmas, Blogmas16, 2016, Xmas, Blogger, Adventskalender, Türchen, Rezepte, Adventszeit Anfang Dezember hatten wir in der Reuchlin Chuchi Pforzheim einen wunderschönen Abend in unserem neuen Koch-Domizil und dort zum ersten Mal zu unserem Weihnachtsdinner eingeladen.

Tafel und Deko


Wie es sich gehört, war der Tisch festlich geschmückt und die Menükarte versprach einen äußerst genussvollen Abend.

Tafel und Deko


Als Amuse hatten wir drei Löffel geschickt, die in dieser Kombination ein mehr als gelungener und sehr eleganter Einstieg ins Menü waren. Und die natürlich auch jeweils als einzelne Vorspeise ein gutes Bild abgeben.

Kalbstatar mit Sardellen

Marinierter Kürbis mit Gartenkräutermousse
und Kürbisstroh

Ceviche von der Dorade


Amuse auf dem Teller


Vielleicht ist ja die eine oder der andere noch auf der Suche nach einem chicen Starter für das Weihnachtmenü. Dann lege ich euch die drei hier mal ans Herz. Alle lassen sich gut vorbereiten und sind dann zum Essen schnell fertiggestellt.

Auch dieser Artikel ist Bestandteil der Merry Blogmas 2016 Foodie-Adventskalender Aktion von Mrs. Emily Shore, für die 14 Food-Blogger ihre Weihnachtsrezepte hinter den Türchen versteckt haben. Schaut doch mal, was hinter den anderen Türchen noch so alles verborgen ist. Zum Beispiel gab es gestern ein großartiges Dattel-Marzipan-Konfekt bei Susan von Labsalliebe. Und morgen öffnet euch Julia von Delicious Stories ein Türchen.

blogmas16
mrsemilyshore heutegibtes kinderkuecheundso kinderkuecheundso stilshot stilshot delicious-stories delicious-stories Julias Sweet Bakery Julias Sweet Bakery die kochpsychater kruemelnundkleckern kruemelnundkleckern labsalliebe labsalliebe chefdecambuse chefdecambuse einfachchinesischkochen einfachchinesischkochen Überseemädchen Überseemädchen judysdelight dilavskitchen Blogmas16

Vorbereitungen Kürbisstroh

Marinierter Kürbis mit Gartenkräutermousse und Kürbisstroh
 
Gerätschaften:
Microplane, iSi Gourmet, Topf
 
250gKürbis
40gRohrzucker
1Limette
-den Kürbis schälen und dünn hobeln oder aufschneiden
-einen Teil für das Kürbisstroh aufheben
-den Rest in kleine Rauten oder Rechtecke schneiden
-die Limettenschale mit der Microplane abreiben, den Saft auspressen
-mit dem Rohrzucker zusammen einmal aufkochen und über die Kürbisrauten gießen
-abdecken und 2 Stunden marinieren
 
50gKräuter - Petersilie, Kerbel, Kresse, Estragon,…
150mlSahne
50mlGemüsebrühe
-die Kräuter grob von den Stielen befreien
-mit der Sahne und der Brühe aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen
-im Vitamix kurz aufmixen
-durch ein Sieb in die iSi Flasche passieren
-mit einer Patrone laden
 
Kürbisplatten
Öl
-die beiseite gelegten Platten in dünne Streifen schneiden
-das Öl erhitzen und die Streifen kross frittieren
 
-ein paar der Kürbisrauten auf den Löffel legen
-etwas Kräuterschaum aufspritzen
-frittiertes Kürbisstroh auflegen
 

Ceviche von der Dorade
 
100gDoradenfilet
1/4 Bd.Koriander
1junge Frühlingzwiebel
1Tomate, klein
1Limette
Meersalz
Piment d’Espelette
-das Doradenfilet ggf. entgräten und fein würfeln
-Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden
-den Korinader grob hacken
-die Tomate entkernen und in kleine Würfel schneiden
-die Limette auspressen
-alles vorsichtig vermengen und mit Salz und Piment d’Espelette abschmecken
-abdecken und im Kühlschrank durchkühlen lassen
 
-auf dem Löffel oder in einem Glas anrichten
-kalt servieren
 

Kalbstartar mit Sardellen
 
Gerätschaften:
Vitamix, Topf, Spritzflasche
 
Petersilie
20mlOlivenöl
20mlGemüsebrühe
Xanthan
-einen halben Bund Petersilie waschen und trocken schleudern
-zusammen mit etwas Olivenöl und Gemüsebrühe fein mixen
-durch ein feines Sieb streichen
-abwiegen, 1% Xanthan zugeben und erneut aufmixen
-das entstandene Gel in einem Spritzflasche füllen und kühl stellen
 
100gKalbsfilet
Olivenöl
Meersalz und schwarzer Pfeffer
Piment d’Espelette
-das Kalbsfilet in feine Würfel schneiden, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken
-bis zur weiteren Verwendung kühl stellen
 
4Sardellenfilets
Panko
Öl
-die Sardellenfilets abwaschen, abtrocknen und in Panko wälzen
-das Öl erhitzen und die panierten Filets kurz frittieren
 
-mit einem kleinen Ring etwas Kalbstartar auf einen Löffel geben
-eine frittierte Sardelle auflegen
-einen Tropfen Petersilie-Gel aufspritzen
 


Vorbereitungen Kürbisstroh


Vorbereitungen Kalbstartar


3 Amuse auf dem Teller


Detail Kalbstartar


Blogmas16 - Türchen 10: Nonplusultra - oder Du sollst keine anderen Weihnachtsbrötle neben diesen haben!

written by Frank, on Dec 10, 2016 8:30:00 AM.

Blogmas, Blogmas16, 2016, Xmas, Blogger, Adventskalender, Türchen, Rezepte, Adventszeit Woher diese Weihnachtsbrötle ursprünglich kamen, das werden wir wohl nie erfahren. Meine Frau brachte sie aus ihrer Studienzeit in Regensburg mit. Dort wurde ihr diese Rezeptur von einer damaligen Kommilitonin anvertraut. Mündlich natürlich! Angehende Pharmazeuten schreiben doch keine Rezepte, das machen doch nur Mediziner.

Die Vorgeschichte dieser Weihnachtsbrötle bleibt also im Dunklen. Aber allein die Nennung ihres Namens in der Vorweihnachtszeit sorgt für ein Aufhellen der Gesichter. Für ein Strahlen, daß das der Kerzen auf dem Adventskranz aber mal locker übertrifft.

Nonplusultra! Aus dem Lateinischen kommend, bedeutet es sinngemäß: es geht “nicht darüber hinaus”. Oder um es mit den Worten des großen Duden zu sagen: “etwas, das nicht besser sein könnte”.

Besser kann ich es auch nicht ausdrücken! Und besser geht es wirklich nicht! Das merkt man auch beim Brötles-Teller auf dem Tisch. Die Nonplusultras, die sind immer als Erste weg.

Was einen ja nicht wundert. Denn wir haben da:
  • Zarte, krachende Meringue!
  • Ein aromatischer, mürber Knetteig!
  • Und süße Frucht, die das alles zusammenhält!
Nonplusultra

Und übrigens, abbeissen ist nicht! Das ist ein Gesamtkunstwerk, das muß auch in Gänze genossen werden. Insofern bestätigt sich die Aussage “Du sollst keine anderen Weihnachtsbrötle neben diesen haben” auch empirisch, denn es geht ganz einfach nicht. ;-)

K4 war so nett und hat auch noch die Brötle für diesen Beitrag gebacken! Und hat zudem auch das Handmodel gegeben! Give her a big round of applause!

Denn der Artikel ist Bestandteil der Merry Blogmas 2016 Foodie-Adventskalender Aktion von Mrs. Emily Shore, für die 14 Food-Blogger ihre Weihnachtsrezepte hinter den Türchen versteckt haben. Gestern war z.B. Susan von Labsalliebe mit tollen Pistazienkipferl mit Orangen-Kardamomzucker dabei und am 11. gibt es bei Kinder, Küche und so die nächste Überraschung. Schaut doch mal, was hinter den Türchen so alles verborgen ist.

Wir wünschen euch viel Spaß mit den Nonplusultras, den vielen anderen Rezepten und ganz besonders eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit!

blogmas16
mrsemilyshore heutegibtes kinderkuecheundso kinderkuecheundso stilshot stilshot delicious-stories delicious-stories Julias Sweet Bakery Julias Sweet Bakery die kochpsychater kruemelnundkleckern kruemelnundkleckern labsalliebe labsalliebe chefdecambuse chefdecambuse einfachchinesischkochen einfachchinesischkochen Überseemädchen Überseemädchen judysdelight dilavskitchen Blogmas16

Nonplusultra Weihnachtsbrötle
 
Gerätschaften:
Kühlschrank, Rührgerät, Ofen
 
400gMehl (405)
280gButter, weich
60gEigelb (3 Dotter)
50gZucker
8gVanillezucker (Päckchen)
1,5gSalz (Prise)
-alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und zu einer Kugel formen
-gute 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen
 
250gZucker
90gEiklar (von den 3 Eigelb oben)
-das Eiklar mit der Küchenmaschine oder einem Rührgerät aufschlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen, bis sich ein fester Baiser gebildet hat
 
-den Ofen auf 170°C aufheizen
-den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche sehr dünn (1 bis maximal 2mm) auswellen
-Kreise mit ca. 3cm Durchmesser ausstechen, vorsichtig herausheben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen
-mit einem Spritzbeutel einen Tropfen in die Mitte jedes Kreises setzen, das sieht nach dem Backen am besten aus, aber es geht natürlich auch wie hier ein Klecks mit einem Löffel
-ca. 20 Minuten bei 170°C backen, dabei darauf achten, daß sie nicht braun werden
-auf einem Gitter etwas auskühlen lassen
 
Marmelade oder Gelee, wir nehmen immer unsere Himbeermarmelade
-etwas Marmelade auf die Unterseite der noch leicht warmen Kreise auftragen und mit einer anderen Hälfte zusammenkleben
-sobald sie vollends ausgekühlt sind und die Marmelade fest geworden ist, vorsichtig luftdicht verstauen und an einem kühlen, geheimen und sicheren Ort lagern!
-in der Theorie halten sie sich ein paar Wochen, aber es gibt da leider keine gesicherten Erkenntnisse ;-)
 

Zutaten für den Teig

Fertig geknetet...

...und ausgewellt

Schnelle Meringue

Teigkreise mit aufgesetzten Tropfen

Nach dem Backen...

...vorsichtig zusammensetzen

Zu Besuch in der eigenen Stadt... #part1

written by Frank, on Oct 30, 2016 6:43:00 PM.

Elena von “Das süsse Leben und Anna von der Stadt Pforzheim luden ein! Zum ersten “offiziellen” #bloggertreffenpforzheim.

Und elf (Food-)Blogger aus nah und fern folgten dem Ruf und trafen sich an einem sonnigen Oktober-Wochenende in Pforzheim, um die Goldstadt zu erkunden. #wennengelreisen

Man traf sich in der Dillsteiner Straße, einem Kleinod von Pforzheim, welches sich - einem wohlgepflegten Biotop gleichend - mit seinen kleinen, exquisiten Lädchen, Cafés und Bistros seit Jahrzehnten wohltuend von der doch eher “nüchternen” Innenstadt abhebt. #euphemismusalarm

Cafe d'Anvers


Im Café d’Anvers gab es erstmal ein großes Hallo, denn es hatte ja schon fast etwas von einem Klassentreffen.

Christiane von Schabakery bekam, aus Darmstadt kommend, gleich mal den Preis für die weiteste Anreise. Julia von Kochlie.be aus Unterkochen bei Aalen kam wegen ein paar Kilometer weniger knapp auf Platz 2. Aber auch Stuttgart war z.B. mit Anja von Alltagssterne vertreten. Und mit Tina von Tinas Tausendschön aus Bretten und Nadine von dipi.t.seren(ity) aus Königsbach-Stein kam geballte Kompetenz aus dem bloggenden Umland.

Vitamine!


Unser Oberbürgermeister Gerd Hager begrüßte uns höchstpersönlich und erläuterte den “Auswärtigen” in kurzen Worten die aktuelle Situation der Stadt, sprach das “bruddelige” Wesen der Pforzheimer an und auch wie wichtig es ist, nicht nur alles schlecht zu reden, sondern auch das Positive, das Schöne dieser Stadt herauszustellen. Stichwort #selffulfillingprophecy!

Begrüßung durch OB Gerd Hager


Und er hat ja vollkommen recht. Nur mit Gebruddel kommen wir aus der Misere nicht heraus. Und auch nicht mit dem zwar berechtigten, aber wirkungslosem Gemeckere über die Versäumnisse der Vergangenheit. Aber wir Pforzemer Seckel haben ja schon immer ein äußerst ambivalentes Verhältnis zu unserer Stadt.

Grundlage für den Tag!


Bei leckeren Omelettes, Joghurt mit Früchten, frisch gepresstem Orangensaft und Milchkaffee wurde der Ablauf des Tages besprochen. Und schon viel gelacht, den die eine oder andere Aktion des sehr zuvorkommenden Service rief gewisse Erinnerungen hervor.

Bisschen Pfeffer?




Dem einen oder der anderen dämmerte aber schon, daß ein gutes Frühstück ein wichtiger Start für diesen Tag darstellt, denn eine “Tour de Goldstädle” stand auf dem Programm.

Cigale - Feinkost & Tischkultur


Die Käsetheke


Und so ging es nach einer kleinen Stippvisite bei Cigale Feinkost - mit französischem Käse, La Mortuacienne Limonade und Tischwäsche von Garnier-Thiebaut ein liebevolles, kleines Stückchen Frankreich in unserer Stadt - entlang der Enz und vorbei an der Herz-Jesu Kirche - in Richtung Enzauenpark.

Herz-Jesu Kirche


Der Enzübergang bei der Stadtkirche


Eine illustre Truppe


Im nächsten Teil geht es dann weiter durch die Enzauen und zum Gasometer…

Eggs Imperial - Frühstücken wie ein Kaiser

written by Frank, on Apr 25, 2016 8:55:00 PM.

Sonntags ist bei uns normalerweise ein spätes, dafür aber ein gemeinsames Frühstück angesagt. Unter der Woche wird das ja nichts. Und außerdem, in einer Familie aus lauter Morgenmuffeln, da will das echt keiner!

Aber am Sonntag, wenn alle ganz in Ruhe ausschlafen, entspannen und chillen konnten - je nach Gusto mit Zeitung, Buch, Musik, YouTube oder auch einfach seinen Gedanken - dann muß das halt sein. Und spätestens, wenn der Duft nach Kaffee, warmen Brötchen und Croissants - oder auch von ein, zwei, drei,… Scheiben Bacon - durch das Haus zieht, da kommt eigentlich irgendwann mal jeder aus den Federn.

Ich probiere an diesen Sonntagen dann meistens auch was aus, eine Brunch-Idee oder eine kleine Vorspeise, von der ich denke, daß sie auch zu einem Frühstück passen würde. Wer sich den Spaß erlaubt mir auf Instagram zu folgen, der hat das eine oder andere sicher schon mal unter dem Hashtag #frühstückchen kennengelernt.

Immer wieder gern gesehen sind da z.B. ja Eggs Benedict. Oder auch, in der etwas nobeleren Variante mit Lachs, die Eggs Royale. Also ganz klassisch eine getoastete Hälfte eines English Muffin, etwas Schinken, Bacon oder eben Lachs, ein pochiertes Ei und gute Portion Sauce Hollandaise. Der Legende nach seit 1894 in dieser Form mehr oder weniger unverändert. Paßt ja auch!

Aber klar gibt es diverse Variationen. Und hier kommt jetzt mal mein Experiment.

Ich präsentiere heute voll Stolz das Highlight jedes Brunch-Buffets zu dieser Jahreszeit:

Die Eggs Imperial!

Aktuell ist ja die Spargelzeit angebrochen bzw. wird dieser ja (leider) schon seit Wochen in diversen Aggregatszuständen hoch und runter gekocht. Wer wie wir in überschaubarer Distanz zu Bruchsal und der Südpfalz lebt, der hat da etwas Geduld und wartet halt, bis die dortigen Spargelbauern hochwertige Ware liefern.

Als Grundlage für meine Eggs Imperial habe ich daher Spargel, das “königliche” Gemüse, goldbraun paniert - im ganz klassischen Sinne in “Gold” verpackt. Das gibt einerseits eine tolle Textur, der zarte Spargel und die knusprige Panade. Letztes Jahr habe ich das schon mal ausprobiert, damals umwickelt mit San-Daniele-Schinken und einer Miso-Hollandaise.

Spargel paniert in San-Daniele-Schinken, mit Miso-Hollandaise


Und andererseits ersetzen wir damit die Muffin-Hälfte und haben “Platz” für noch andere Leckereien vom Brunch-Buffet.

Statt des Lachses gibt es Kaviar. Es muß ja gar nicht der vom Stör sein, ein guter Forellen-Kaviar oder welcher vom Seehase paßt perfekt dazu.
Aus optischen Gründen sollte er aber eine orangene oder rötliche Farbe haben und eher von kleinerem Durchmesser sein.
Auch hier ist wieder der knackige Biss des Rogen ein großartiger Kontrast zu der Cremigkeit des - Sous-vide zubereiteten - Eies und der Sauce Hollandaise, die ich noch mit etwas Kerbel, Blatt-Petersilie und Schnittlauch aufgepeppt habe.

Das Ganze klappt natürlich auch hervorragend ohne Sous-vide Equipment, man ist dann unter Umständen nur etwas mehr beschäftigt. Was mir persönlich halt an einem Sonntag Morgen jetzt eher nicht so liegt. 😉
Aber man kann den Spargel auch konventionell garen oder dämpfen. Und die Eier einfach im simmernden Wasser pochieren.

Ach ja, kurz hatte ich auch über “Ex Imperator” als Name für dieses Gericht nachgedacht. Aber wirklich nur kurz…

Eggs Imperial



Eggs Imperial
 
 
Gerätschaften:
Sous-vide Gerät, Vitamix
 
12Spargel, weiß
1 TLButter
Zitronensaft
Zucker und Salz
-das Wasserbad auf 85°C aufheizen
-den Spargel putzen und schälen
-auf eine gefällige Länge schneiden, die Abschnitte anderweitig verwenden
-mit der Butter, einem Spritzer Zitronensaft und etwas Salz und Zucker vakuumieren
oder in einen Double-Zip-Loc Beutel geben
-bei 85°C für 25-30 Minuten im Wasserbad garen
-den Garprozess des Spargels im Eiswasser abbrechen und den Spargel etwas auskühlen lassen,
ggf. über Nacht im Kühlschrank lagern
 
1-2Eier
Mehl
Panko und Semmelbrösel
-die Eier verquirlen
-den Spargel trocken tupfen
-erst in Mehl, dann im Ei und zuletzt in der Bröselmischung wenden
 
3Eigelb
1-2 TLZitronensaft
Meersalz und Pfeffer
125gButter
Blatt-Petersilie, Kerbel und Schnittlauch
-die Butter schmelzen und klären
-die Eigelb in den Behälter des Vitamix geben
-eine Prise Salz, Pfeffer und einen TL Zitronensaft dazugeben
-Variable 1 wählen und schnell auf Stufe 10 schalten
-nach den ersten paar Sekunden langsam(!) die geklärte Butter zugeben bis die Masse emulgiert
-den Vitamix ausschalten und probieren, ggf. noch mit etwas Zitronensaft und/oder Salz abschmecken und nochmals aufmixen
-die Hollandaise in einen geeigneten Behälter umfüllen und in lauwarmem Wasser warmhalten
-Blatt-Petersilie und Kerbel fein hacken, den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und unter die Hollandaise ziehen
 
4Eier
-das Wasserbad auf 75°C aufheizen
-die Eier in einem kleinen Netzbeutel ins Wasser hängen
-bei 75°C für 13 Minuten im Wasserbad garen
 
1 ELButterschmalz
-in der Zwischenzeit etwas Butterschmalz in einer Pfanne auf mittlerer Flamme erhitzen
-den panierten Spargel zugeben, ggf. die Temperatur etwas anpassen und langsam von allen Seiten goldbraun anbraten
 
4 ELForellen-Kaviar
Dill
-die Eier nach den 13 Minuten aus dem Wasserbad nehmen
-den angebratenen Spargel u.U. auf Küchenkrepp entfetten
-drei Stück nebeneinander auf einen Teller legen
-vorsichtig ein Ei darüber aufschlagen
-einen EL des Forellen-Kaviar verteilen
-mit einem großzügigen Schwung der Kräuter-Hollandaise nappieren
-und mit dem gezupftem Dill garnieren


Eggs Imperial


Eggs Imperial


Lecker war’s!

Alles braucht seine Zeit!

written by Frank, on Apr 20, 2016 5:26:00 PM.

Klar haben auch wir “Fertig-Pizza” im Gefrierschrank! Wenn’s mal schnell gehen muß!

Wobei dieses “schnell gehen” nur für einen bestimmten Teil unserer Familie relevant ist. Dem - wie soll ich es sagen - doch noch sehr jugendlichen, vor sich hin pubertierenden Teil.

Und “schnell” bedeutet in dem Zusammenhang ja sowieso nur, daß man möglichst wenig durch die Zubereitung und beim Verzehr der Nähr-/Füllmasse von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens, wie WhatsApp Klassen-Chat, Snapchat oder was halt grad sonst so en vogue ist, abgelenkt wird.

Sind F1 und ich dann mal ausgeflogen, dann liegt für diesen Notfall halt die ein oder andere TK-Ware bereit.
Wobei ich fairerweise erwähnen sollte, daß Spiegeleier, Nudeln mit Soß’ und ab und an auch ein Salat auch in unserer Abwesenheit zubereitet werden.

Unter Normalbedingungen, und wenn wir uns ausnahmsweise eine gute Stunde vorher drüber im Klaren sind, was wir denn später essen wollen, dann kann man z.B. durchaus auch mal Focaccia machen, die seltsamerweise auch von unseren Pubertieren geliebt werden.
Aber bis sich dieser “ich back’s mir selbst” Gedanke allerdings gegen den “Aufwärm-Bequemlichkeits-Habitus” durchsetzt, dafür braucht es wohl auch seine Zeit. Aber die haben sie zum Glück ja noch!

Der Teig für Focacce gehört - sofern ich mich recht entsinne - zu den erste Dingen, an denen ich mich im Bereich Backen versucht habe.

Nach meinem berühmt, berüchtigten Eierlikör-Sandkuchen. Der schon in der Grundschule unserer Kids - trotz ordnungsgemäßer Deklarierung - die eine oder andere Klassenfete mit “Wie jetzt, da ist Alkohol drin?” bereichert hat.

Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Bleiben wir fürs Erste einfach bei den Focacce.

Der Teig dafür ist super simpel, aber braucht halt etwas Zeit. Das Rezept mit einem Kilogramm Mehl ergibt ungefähr 1,8kg Teig, den ich nach der ersten Gare in sechs 300g Stücke unterteile. Davon passen dann immer zwei auf ein Backblech. Oder auf einen Schamottstein im großen Holzkohle-Grill - die Form der Zubereitung kann ich auch uneingeschränkt empfehlen.

Beim Belag kann man sich austoben. Da gerade Spargel-Saison ist, bot sich dieser an. Und so gab es neben der klassischen, meiner Lieblingsvariante mit Tomates Cerise Rabelais, Rucola und San-Daniele-Schinken, diesmal auch verschiedene Versionen mit grünem Spargel. Und statt dem San-Daniele kam Wacholderschinken von der Metzgerei Failenschmid mit drauf, den hatte ich noch von meinem Besuch der Slow-Food übrig.

Für ein Focaccia habe ich zwei Spargelstangen mit dem Trüffelhobel dünn aufgeschnitten und in Schleifen in den Teig gedrückt. Für ein anderes habe ich den Spargel auf die Breite des Fladens geschnitten, halbiert und dann abwechselnd nebeneinander in den Teig gedrückt. Die Reste habe ich ebenfalls dünn gehobelt und diese als Grundlage für zwei weitere Focacce verwendet.



Die halbierten Tomaten kommen auch gleich mit auf/in den Teig, Olivenöl drüber und kräftig Parmesan und etwas Meersalz. Rucola, Schinken und Pfeffer gebe ich immer erst drauf, wenn ich die Focacce aus dem Ofen hole. Dann nochmal ein paar extra Parmesan-Späne drüber - perfetto!




Focaccia
 
 
Gerätschaften:
Küchenmaschine, Ofen, Trüffelhobel oder Mandoline
 
600mlWasser, lauwarm
100mlOlivenöl
60gHonig
42gFrischhefe
-die Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln, Olivenöl und Honig zugeben, miteinander verrühren und ein paar Minute stehen lassen
 
1000gWeizenmehl 550
15gMeersalz
Olivenöl
-Mehl und Salz auf kleiner Stufe vermengen
-langsam die Hefe-Wasser-Mischung zugeben
-gut 10 Minuten kneten lassen bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist
-mit Olivenöl eine Schüssel auspinseln, den Teig hineingeben und abgedeckt gut 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat
-dann den Teig in sechs Stücke (à ~300g) teilen und auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu länglichen Fladen ziehen oder ausrollen
-zwei Fladen auf einer Backpapierseite lagern und abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen
-den Ofen auf 250°C aufheizen
 
500gSpargel, grün
Rucola
Parmesan
Olivenöl
Meersalz
-den Spargel waschen und ggf. den holzigen Teil abbrechen
-2 oder drei Spargel längs mit dem Hobel dünn aufschneiden
-seitlich in Schlaufen auf ein Focaccia legen, etwas in den Teig eindrücken
-halbierte Kirschtomaten in die Schlaufen legen
-mit etwas Olivenöl beträufeln
-mit dem Trüffelhobel Parmesan drüber hobeln und etwas salzen
-den restlichen Spargel auf etwas weniger als eine Fladenbreite zuschneiden und längs halbieren
-abwechselnd flach auf den Teig legen und etwas eindrücken
-einen großzügigen(!) Schwung Olivenöl drüber geben
-ebenso mit dem Parmesan verfahren und etwas salzen
-die Spargelabschnitte fein hobeln und flach auf zwei Fladen verteilen
-ggf. auf einen der Fladen noch halbierte Kirschtomaten geben
-Olivenöl, Parmesan und Salz darüber verteilen
-auf die letzten zwei beiden Fladen die restlichen halbierte Kirschtomaten geben
-wieder Olivenöl, Parmesan und Salz darüber verteilen
 
-immer zwei Fladen im Backofen backen
 
Wacholderschinken
Kirschtomaten
Radieschensprossen (waren grad zur Hand)
Pfeffer, schwarz
-auf die Focacce mit den Spargelabschnitten und das Focaccia mit den Spargelschlaufen etwas Rucola und Radieschensprossen geben
-auf die nur mit den Kirschtomaten belegten Focacce noch Wacholderschinken, Rucola und Parmesanspäne geben
-pfeffern nach Bedarf
 












#kanaltour14 Tag 1 - Ankunft in Dole

written by Frank, on May 3, 2014 5:26:00 PM.

Dole, wieso Dole? Sollte die Tour nicht in Saarbrücken starten?

Genau, und über Hesse und Arzviller nach Saverne gehen?

Alles richtig, aber leider dauerte die Reparatur des Hebewerks in Arzviller nach dem Unfall am 4. Juli 2013 doch länger als angekündigt und die Strecke nach Saverne - und damit der komplette Canal de la Marne au Rhin in Richtung Straßburg - wurde nicht Anfang April, sondern erst wieder am 2. Mai 2014 geöffnet.

Und da die Tour ja für die letzte April-Woche terminiert war, mußten wir halt umdisponieren.

Also hatten wir die Option auf unsere Boote aufgegeben - von Saarbrücken in Richtung Nancy zu fahren war keine Alternative - und mit den diversen Anbietern für die in drei,vier Stunden Fahrt erreichbaren Regionen nach anderen Möglichkeiten gesucht. Was sich ob unserer Anforderungen - 16 Personen, zwei Boote, Einwegfahrt - natürlich ein wenig problematisch gestaltete, aber nach diversem HinundHer haben wir dann bei Nicols zwei Sedan 1170 bekommen.

Und so nahmen am 21. April vier Familien Kurs auf unseren neuen Abfahrtshafen.

Dole war uns ja von der Tour vor zwei Jahren nach Besançon bereits gut bekannt und so haben wir dieses Mal gleich die richtige Anfahrt zum Hafen genommen. Und nicht versucht uns - wie beim letzten Mal - durch die mittelalterlichen, sehr, sehr schönen, aber auch sehr, sehr schmalen Gassen - Typ Eselskarren und französische Kleinwagen - anzunähern.

Gasse in Dole


Die beiden Boote - Aiglepierre & Plombières - lagen wie mit der Basis besprochen nebeneinander bereit. Fahrräder und extra Gasflasche waren auch schon gerichtet, die Übernahme gestaltet sich problemlos. Auch dank Carola - einer in die Franche-Comté “ausgewanderten” Deutschen - die in Dole die Basis von Nicols “schmeißt”.

Basis von Nicols in Dole


Bei der Kabineneinteilung machten uns die Kids dann einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich waren ja die je zwei Schlupfkabinen pro Boot für die Jugend vorgesehen. Nur die weigerte sich standhaft diese zu beziehen und bestand auf ein eigenes “Kinderboot” - zumindest für die Liegezeiten. Bevor das in eine veritable “Meuterei” ausartete haben sich Corina und Jörg geopfert und auf die kuschelige Unterflurkabine “umgebucht”.

Das Wetter war nicht berauschend, zwar nicht kalt, aber doch immer wieder Regenschauer und bedeckter Himmel - und während ein Teil der Crew sich auf die Suche nach einem Espresso machte, fuhren Vera, Patrick und ich zum naheliegenden Géant Casino. Leider nur mit dem Auto - es gibt zwar 100m vom Markt entfernt einen Kai, aber der ist “offiziell” nur für die Berufsschifffahrt gedacht.

Ersteinkauf


16 Personen, fünf Tage auf Boot und die Option auf zwei weitere Supermärkte in Liegeplatznähe ergaben eine Endsumme von 826,17€ und einen Kassenzettel von 118cm Länge für die Erstausstattung mit Lebensmittel in fester und flüssiger Form.

Jörg hatte in der Zwischenzeit ein Auto nach Port-sur-Saône - unseren Zielhafen - verlagert und kam mit der aus Saarbrücken anreisenden Familie Bauer wieder zurück.

Schnell das Equipment von Clemens gebunkert - welches dann im Laufe der Reise durchaus für den einen oder anderen Unterhaltungsmoment gesorgt hat - und den Gasbrenner aufgebaut und mit der Extra-Gasflasche in Betrieb genommen.

Garnelen & Spargel


Aus Garnelen, grünem Spargel, Kirschtomaten und frischen Nudeln hat Vera in der Allzweckpaellapfanne dann in Rekordzeit ein leckeres Abendessen gezaubert.

Mit dem einen oder anderen Häppchen und Gläschen ging der erste Tag dann auch schon zu Ende.

La Mortuacienne & Magnum Jura Crémant


Und die Boote waren noch keinen Meter bewegt!

Neustart

written by Frank, on Apr 19, 2014 3:39:00 PM.

Nach ewigen Zeiten der Blog-Inaktivität erfolgt nun ein Neustart.

Auch ein wenig - Achtung! Euphemismusalarm! - angefixt durch die Teilnahme am großartigen 1. Foodbloggercamp Anfang März in Reutlingen.

Meine Interessen haben sich mit den Jahren natürlich auch etwas geändert.
Ich bin zwar immer noch im Umfeld von UPnP/DLNA oder Home-Automation aktiv, aber hier wird zukünftig viel von meinen Koch-Aktionen und Koch-Experimenten, von der einen oder anderen Segeltörn, Boots- oder Tauchtour, und von diesem oder jenem zu lesen sein.

Vermutlich wird auch das eine oder andere Rezept seinen Weg hierher finden.

Und wenn alles wie geplant klappt, dann werde ich hier nächste Woche von unserer #kanaltour14 auf der Saône von Dole nach Port-sur-Saône berichten.

Hafen in Dole

Fixtures for the next weeks

written by Frank, on Oct 19, 2010 12:40:00 PM.

Some news from this side if my life.

I’ll be at the Samsung Smart TV Developer Day 2010 this week in Frankfurt.

Next week I’ve the pleasure to host a BoF named “Android and Its Impact On Home Entertainment and Home Automation” at this years CELF Embedded Linux Conference Europe in Cambridge, UK.


Returning from ELC-E I will head straight to elektro:camp(<<2010>>).

A barcamp in Kaiserslautern about

  • Smart Metering
  • Home Automation
  • Home Displays
  • …and much more.
It is the first of its kind and I’m really looking forward to this to learn more about volkszaehler.org and see what the folks from Flukso are coming up with.

And last but not least I’ll be in Munich on November 9th for the Google Developer Day 2010.

Stranded in San Francisco

written by Frank, on Apr 20, 2010 4:40:00 AM.

Having time to write a post here - doesn’t that sound very suspicious?

But this happens - more or less only - due to being “stranded” in the United States.

I was invited to do a talk about Mirabeau and Coherence at this years CELF Embedded Linux Conference in San Francisco.

Tim Bird and Ueda-san during the closing session of ELC

Following that I had the pleasure to attended the Linux Foundation Collaboration Summit, which was co-located with the ELC.

Jim Zemlin - opening keynote LCS

Very remarkable talks in both conferences, met a lot of interesting people and gained quite some new insights.

And being already here I thought of adding one more weekend to do some sight-seeing, exploring the city, watch the annual Northern California Cherry Blossom festival, visiting Muir Woods, which I last had the chance some six years ago.

The one and only bridge
Cable car at Stockton/California
you don't see shops like this very often, and great ice-cream too
sushi & cherry blossoms
stone garden in the Golden Gate Park's Japanese Tea Garden
awe-inspiring trees, been there before the iPad and will be long after that
Giants

And along came Eyjafjallajökull.

Not only for me, pretty much all the flights of the European attendees of the conferences have been canceled. As mine was scheduled for todays afternoon I had some hope that it might be just in time for the European air space getting opened up again, but failed. Lufthansa seems to operate as of now at least partially from Frankfurt again, but Star Alliance partner United Airlines decided to keep their planes on ground.

After some first evil tidings - next possible flight to Europe would be 25th, no, 26th, no, hang on, not before 27th - Nadine, event manager of the Embedded Linux Conference - who, together with her team, did a really tremendous job in organizing the conference, managed to get me rerouted on a flight for Thursday 22nd.

Nadine, thank you so much!

Now I unintentionally will get the chance to see some of the United States airports - leaving San Francisco in the early morning, going to Denver, from there to Washington, changing plane there for the leg over the ocean, arriving in Zürich on Friday morning and, one last hop, should be in Frankfurt around noon.

Probably more endurance testing than travel, but never mind, it will get me home. And, not to be sneezed at, within my supply of insulin and blood sugar checks.

With that option available I decided to stay in my very comfortable room in the Kabuki in Japantown, use the wifi here to do some work and maybe even find time to check in some long outstanding Coherence patches, and enjoy some more days of Japanese food and culture.

A trace of Zen
traditional
chance encounter
geeky lunch, had even a nicer platter around
Under my umbrella
Do not ask, I've no idea
The art of eating ramen - delicious Karaage Ramen at Suzu's

Suddenly 46 - or was that last year really that short?

written by Frank, on Mar 21, 2010 4:06:00 PM.

That year was crammed - two Coherence sprints, GCDS, particication at Les Trophées du Libre, two talks at FOSDEM 2010, school enrolment of our youngest daughter - the last of four enrolments, now we can start thinking about the first confirmation, being in the parents’ association of two schools, returning to the classroom myself for the boat driver permit - just to name a few.

Not mentioning the things needed to make a living. ;-)

Nevertheless it was a lot of fun and thanks to everybody who had a part in that!
For “the finale” we decided this year to throw a small party to see my birthday in, which was for a small minority of our guests a bit challenging. [Not telling any names :-P]

Hors d'œuvre     Gambas Caribbean

The challenge on my side was the main-course - filet de bœuf wrapped upon filet de veau, based on a recipe by the great Johann Lafer. Nearly five kg of high-class meat, a beaf olive like a lindworm.

filet de bœuf wrapped upon filet de veau, packets of carrots and fine green beans, mashed potatoes

As you can see it worked out really well.

Curious now what this year will bring.